Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hat für den Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) die Überlebenswahrscheinlichkeit von Gründungen in Freien Berufen untersucht.

Die Kennziffern entstammen dem Unternehmensregister des statistischen Bundesamtes (Destatis). Entlang der verfügbaren Datentiefe sind freiberuflich geprägte Wirtschaftszweige (im Folgenden: freiberuflicher Bereich) abgebildet und werden mit der Gesamtwirtschaft verglichen. Erhoben wurden Kernaussagen zu Gründungen aus den Jahren 2008 und 2010. Dabei wurde betrachtet, wie viele Unternehmen nach ein, zwei, drei, vier und fünf Jahren noch bestehen. Die Vergleiche wurden aufbereitet für Unternehmen ohne sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gründungsjahr und Unternehmen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gründungsjahr.

Hierzu erklärt BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer:

„Gründungen im freiberuflichen Bereich haben eine überdurchschnittlich hohe Überlebenswahrscheinlichkeit. Deutlich mehr als die Hälfte der freiberuflichen Gründer mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind nach fünf Jahren noch am Markt. Das ist ein Vorsprung von zehn Prozentpunkten auf die Gründungen in der Gesamtwirtschaft.“

Die ganze Studie gibt es als PDF auf der Webseite des Bundesverbandes der Freien Berufe e.V.