Aus dem Modellprojekt „InnoStartBonus“ soll in der Zukunft ein dauerhaftes Förderinstrument für Gründer im Freistaat Sachsen werden.

Am 02.02.2021 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) den positiven Abschlussbericht über den Verlauf des Modellprojekts Gründerförderung InnoStartBonus vorgelegt. Der InnoStartBonus ist zu einem zentralen Baustein der sächsischen Gründerförderung geworden und hat die Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee in der Vor- und Gründungsphase signifikant erhöht.

Das SMWA wurde beauftragt, die Fortführung dieses Projektes zu konzipieren. Im Übergangszeitraum bis zur Verstetigung wird ein weiterer Förderaufruf umgesetzt. Über diesen können sich ab dem 11. März 2021 potenzielle sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen bewerben.

Die futureSAX GmbH, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum. Die Universität Leipzig ist im Expertengremium beim InnoStartBonus durch Herrn Prof. Dr. Utz Dornberger, Leiter der Gründerinitiative SMILE an der Universität, vertreten.

Die Idee des Förderprogramm ist es, ausgewählte potenzielle sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens mit einem Gründungsbonus von monatlich 1.000 Euro für 12 Monate zu fördern, diese professionell zu betreuen und zu vernetzen.

Innovative Neugründungen sollen in die sächsische Gründerszene eingeführt und beim Start finanziell unterstützt werden. Die neue Gründerförderung ist familienfreundlich, denn pro unterhaltspflichtiges Kind wird für die Dauer der Förderung ein monatlicher Kinderbonus von 100 Euro gewährt.

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 02.02.21