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Leipziger Gründernacht 2017

14. September 2017 | Mediencampus Villa Ida

Am 14. September wurde für die Gründerinnen und Gründer der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen wieder der rote Teppich ausgerollt. Über 400 Gäste waren zur Leipziger Gründernacht – dem jährlichen Treff der regionalen Start-up-Szene – in den Mediencampus der Villa Ida geladen. Die Sparkasse Leipzig, SMILE und ihre Partner sowie Förderer feierten die Entrepreneure der Region und prämierten die erfolgversprechendste Existenzgründung des Jahres 2016 sowie die besten Ideen. Außerdem wurden die Preise „Ten Years After“ und „Lebenswerk“ vergeben.

Dazu Andreas Koch, Vorstandsmitglied der Sparkasse Leipzig: „Jeder Wirtschaftsraum profitiert von den vielversprechenden Innovationen und Neuerungen seiner Existenzgründer. Die Leipziger Gründernacht zeigt, dass wir vor Ort Gründerinnen und Gründer haben, die mit ihren Ideen neue Märkte erschließen und Arbeitsplätze schaffen. Sie sind ein wichtiger Motor, der unseren Wirtschaftsstandort heute und in Zukunft erfolgreich macht.“

Die Preisträger der Leipziger Gründernacht:

Jedes Jahr werden mit dem Start-up-Preis der Leipziger Gründernacht Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Geschäftsidee erfolgreich am Markt etabliert haben. Insgesamt 35 Gründerinnen und Gründer reichten im diesjährigen Wettbewerb ihre Businesspläne ein. Auf dem Siegertreppchen stand die Texlock GmbH aus Leipzig. Das Start-up überzeugte die Jury unter anderem mit der hohen Qualität seiner Unternehmensplanung sowie durch die Alleinstellungsmerkmale seines Produkts. Die Gründerinnen Suse Brand und Alexandra Baum haben ein innovatives und neuartiges System zur Diebstahlsicherung von Freizeit-Equipment, insbesondere Fahrrädern, entwickelt. Das tex-lock- System besteht aus drei Komponenten: Seil, Anbindung und Öse. Das Seil ist aus einem textilen Mehrfachgeflecht gefertigt, welches sich durch gute Widerstandsfähigkeit gegen Zerstörung bei gleichzeitig hoher Flexibilität und geringem Gewicht auszeichnet. Das tex-lock-System ist sicher, leicht, handlich und hat zudem ein schönes Design. Den mit einem Preisgeld von 6.000 Euro dotierten Leipziger Gründerpreis in der Kategorie „Start-Up“ nahmen die Unternehmerinnen persönlich aus den Händen von Andreas Koch, Vorstandsmitglied der Sparkasse Leipzig, entgegen.

Mit der Auszeichnung „Ten Years After“ werden Unternehmen geehrt, die sich bereits wirtschaftlichen Herausforderungen gestellt und Wachstum erreicht haben. In diesem Jahr konnte sich Instrumentenbaumeister Mathias Vogt darüber freuen. Er gründete vor über zehn Jahren seinen Handwerksbetrieb. In der offenen Manufaktur „Passion in brass“ in der Zschocherschen Straße in Leipzig fertigt und repariert er alte Blechblasinstrumente. Zu seinen Kunden zählen sowohl Musiker des Gewandhaus- und des MDR-Orchesters als auch Studierende und Musikschüler. Mathias Vogts Instrumentenmanufaktur hat sich zu einem Fixpunkt für Musikliebhaber entwickelt. Seine Werkstatt mit Verkaufsraum lädt zum Zuschauen ein und ist ein beliebter Treffpunkt für Musikliebhaber.

Den Ehrenpreis „Lebenswerk“ erhielt der Unternehmer Kurt Kirpal. Er gründete 1990 die KET Kirpal Energietechnik GmbH Anlagenbau & Co. KG in Wermsdorf. Kurt Kirpal hat das Unternehmen kontinuierlich entwickelt und erfolgreich am Markt etabliert. Darüber hinaus zeichnet sich der Unternehmer durch eine sehr gute Nachfolgeplanung aus. Beginnend mit dem Jahr 2010 hat er das Unternehmen an seinen Sohn übertragen. Die KET Kirpal Energietechnik GmbH Anlagenbau & Co. KG. ist heute eine Firma, die fest am Standort Wermsdorf verwurzelt ist und sich mit hohem sozialem Engagement für die Region einsetzt.

Ideenwettbewerb:

Das Publikum stimmte am Abend live im Mediencampus der Villa Ida über den Preisträger des Ideenwettbewerbs ab. Als Sieger setzte sich das Team eCovery durch und sichert sich damit das ausgelobte Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Mit ihrer Idee, einer App die medizinische Reha mittels Funk-Sensoren optimiert, machen eCovery Patienten schneller gesünder.

Im Rahmen der Leipziger Gründernacht präsentierten die Top 5 des Ideenwettbewerbes in einer jeweils 90-sekundigen Präsentation ihre Geschäftsidee. Als Finalisten unter den rund 50 Einreichungen setzten sich neben eCovery, die Teams Innovailably, Kochhunger, made by made und OncaPlanta durch. Professor Löbler, einer der Initiatoren des Hochschulgründernetzwerkes SMILE, lobte insbesondere die Vielfalt der eingereichten Ideen: „Es war eine Freude zu sehen, wie die Vielseitigkeit unserer Stadt in konkrete Geschäftsideen mündet.“

   

   

   

Initiatoren und Partner